Gestalttherapie nach Fritz Perls

Worum es in der Gestalttherapie geht

Gestalttherapie ist ein humanistisches Therapieverfahren, das Menschen dabei unterstützt, sich selbst bewusster wahrzunehmen und Verantwortung für ihr Denken, Fühlen und Handeln zu übernehmen. Im Mittelpunkt steht das gegenwärtige Erleben – das
Hier und Jetzt. Statt Probleme vor allem zu analysieren, geht es darum, das was sich im gegenwärtigen Moment zeigt, achtsam wahrzunehmen und zu erforschen.

Der Mensch wird dabei als Einheit von Körper, Geist und Seele verstanden – immer eingebettet in seine Umwelt und Beziehungen. Ungelöste Konflikte oder unterbrochene Erfahrungen, sogenannte „offene Gestalten“, können im geschützten therapeutischen Rahmen bewusst erlebt, verstanden und integriert werden. So entsteht neue Klarheit, Wahlfreiheit und Lebendigkeit.

Ich schätze besonders die Lebendigkeit der Gestalttherapie. Neben dem Gespräch fließen kreative und körperorientierte Methoden in die Arbeit ein, zum Beispiel Rollenspiele, Stuhlarbeit oder achtsame Bewegungsübungen. Diese Methoden ermöglichen Selbsterfahrung auf verschiedenen Ebenen – ohne Bewertung, dafür mit Präsenz, Empathie und Wertschätzung.

Ich begleite Sie auf Ihrem ganz persönlichen Weg zu mehr Selbstakzeptanz, Klarheit und innerer Lebendigkeit. Dabei biete ich Ihnen einen geschützten Raum, in dem Sie sich selbst neu entdecken dürfen – mit allem, was Sie sind.

Die Gestalttherapie wurde in den 1940er-Jahren von Fritz Perls, Laura Perls und Paul Goodman entwickelt. Sie vereint Einflüsse aus der Psychoanalyse, der Gestaltpsychologie, der Existenzphilosophie und der Körpertherapie.

WhatsApp

Signal